Gesunde Ernährung

„Ausgewogen, vitaminreich und fettarm“, so lautet die Kurzformel für eine gesunde, gefäßfreundliche Ernährung. Greifen Sie bevorzugt zu fettarmen Gerichten, reichlich garniert mit Salat oder Gemüse. Die idealen Begleiter dazu sind gekochte Kartoffeln, Naturreis oder Nudeln. Solche Lebensmittel enthalten wenig Fett und Cholesterin, das sich an den Gefäßinnenwänden ablagert und zu Arterienverengungen führt.

Lassen Sie alles was den Gefäßen schaden kann, z.B. Fast-Food Produkte und Süßigkeiten, nur in Ausnahmefällen auf dem Speiseplan auftauchen. Auch cremige Saucen mit frittierten Beilagen sollten Sie vom Teller verbannen, hingegen täglich zu frischem Obst und Gemüse greifen.

Mit so einem Ernährungskonzept beugen Sie wirkungsvoll Nerven- und Gefäßschädigungen vor, halten Ihr Körpergewicht im Normalbereich und schaffen die beste Voraussetzung für ein langes und erfülltes Liebesleben.

Argininreiche Ernährung
Bei ernährungsbedingten Gefäßverengungen ist der Bedarf an L-Arginin besonders hoch. Allerdings kann die ausreichende Versorgung der Gefäßzellen mit der wichtigen Aminosäure häufig nicht gewährleistet werden. Dafür gibt es zwei Gründe:

  • Es wird mehr Stickstoffmonoxid und daher auch Arginin benötigt, um die Gefäßwände weit zu stellen.
  • Die durchschnittliche L-Arginin-Aufnahme beträgt bei normaler Mischkost etwa 4–5 g täglich. Das genügt nicht, um den erhöhten Bedarf bei ernährungsbedingten Gefäßverengungen und erektiler Dysfunktion zu decken.
Ernährungswissenschaftler haben festgestellt, dass allein über eine ausgewogene und gesunde Ernährung ein Arginin-Defizit nur schwer auszugleichen ist. Daher wird in vielen Fällen eine diätetische Behandlung, z.B. mit euviril® empfohlen. Sie können diese Behandlung gezielt mit argininreichen Lebensmitteln unterstützen.

Lebensmittel Arginingehalt pro 100 g
Erdnüsse ca. 3,2 g
Sojabohnen ca. 3,2 g
Mandeln ca. 2,2 g
Rindfleisch ca. 1,8 g
Hülsenfrüchte ca. 2,2 g

Ausreichend Bewegung

Regelmäßiger Sport ist ein wahres Gesundheitselixier. Herz und Gefäße, Muskeln und Immunsystem, Knochen und Haut profitieren insbesondere von Ausdauersportarten. Auch das Risiko für Erektionsstörungen wird durch regelmäßige Bewegung deutlich gesenkt.

Der Grund: beim Sport wird der gesamte Körper stärker durchblutet. Die Gefäße müssen sich dehnen, dann wieder anspannen und somit aktiv zur Regulation des Blutdrucks beitragen. Das erhält die Geschmeidigkeit und Flexibilität der Blutbahnen, gleichzeitig sinkt das Risiko für Verengungen und Ablagerungen.

Wer aktiv ist, verbessert zudem seine Stoffwechselsituation. Ob es der Zucker- oder der Fettstoffwechsel ist – alles läuft mit Bewegung besser. Zusätzlich kräftigt das regelmäßige Training den Kreislauf und vermindert das Risiko für Folgekrankheiten, die durch Übergewicht entstehen.

Dabei müssen keine sportlichen Höchstleistungen erbracht werden, um einen schützenden Effekt zu erzielen. Schon regelmäßiges, flottes Gehen, Walken oder leichtes Joggen, Fußball oder Tennis spielen und viele andere sportliche Aktivitäten dienen dem Wohlbefinden und der Entspannung. Drei bis viermal pro Woche sollten Sie allerdings mindestens 30 bis 40 Minuten für Ihre Gesundheit aufbringen.

Entspannung im Alltag

Stress ist ein fester Bestandteil in unserem Leben. Es lässt sich kaum vermeiden, dass in Beruf und Alltag vorübergehende Phasen erhöhter Belastung auftreten. Unser Körper kann damit gut umgehen – vorausgesetzt es besteht eine ausgewogene Balance zwischen Stress- und Entspannungsphasen. Nimmt der Stress jedoch überhand, kann das Sexualleben darunter erheblich leiden.

Sorgen Sie darum für Entstpannung in Ihrem Alltag. Bringen Sie bewusst mehr Genuss in die gemeinsame Stunden mit Ihrer Partnerin und versuchen Sie sich ganz auf die Situation zu konzentrieren. Ein gemeinsamer Kinobesuch, ein schönes Essen oder ein langer Spaziergang dienen Ihrer Entspannung und der Partnerschaft.

Höchst wirkungsvoll können Sie dem Stress mit vermehrter sportlicher Aktivität begegnen. Denn Bewegung reduziert die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin im Blut. Glückshormone, wie z.B. Endorphine, werden neu gebildet und bei sportlicher Bewegung vermehrt ausgeschüttet.

Lieben ohne Zielvorgaben

Das Gefühlsleben spielt bei der Sexualität eine wichtige Rolle. Ein positives Körpergefühl, Anerkennung in Beruf und eine harmonische Partnerschaft sind die Basis für ein entspanntes Liebesleben – auch wenn aufgrund körperlicher Ursachen die Erektionsfähigkeit eingeschränkt ist.

Hingegen tragen Versagensängste, Partnerschaftskonflikte und Depressionen wesentlich zur Entwicklung und Verstärkung von Erektionsstörungen bei. Selbstzweifel kommen unter anderem durch so genannte Ratgeber, Sexreports und Medien auf. Sie halten den Mythos des „dauerpotenten“ Mannes aufrecht. Doch wenn die angeblichen „Durchschnittszahlen“ hinterfragt werden, stellt sich häufig heraus, dass nur eine kleine, ganz spezifische Gruppe damit gemeint ist.

Niemand sollte sich davon leiten lassen. Sexualität ist etwas ganz Individuelles, ohne Leistungsdruck und Zielvorgaben. Ein Gespräch mit der Partnerin zeigt meistens, dass die Erwartungen gar nicht so hoch sind. Zudem fördert der offene Umgang mit Erektionsproblemen das Verständnis in der Partnerschaft und nimmt die Anspannung aus der Beziehung. Unbegründete Ängste („Er liebt mich nicht mehr“, „Ich bin ein Versager“) können abgebaut und Wege zur Verbesserung der Situation gefunden werden.

Da Erektionsstörungen viele Ursachen haben können, sollten Sie auf jeden Fall einen Facharzt zur Beratung hinzuziehen. Er kann eine genaue Diagnose stellen und Ihnen entsprechende Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen.